Sa. 08. Mai 2021
12:00 – 14:30 Uhr
Workshop im Garten, mit Abstand, Maske und Hygienekonzept
von BodenschätzeN
Im Gegensatz zur Kompostierung, kann man beim Bokashi auch
Küchenabfälle wie Brot, Milchprodukte, Fleisch usw. fermentieren
(=haltbar machen) und anschließend vererden (Schritt, in dem das Biogut
kompostiert).
Bokashi bezeichnet eine Methode, organische Abfälle vor ihrer
Verkompostierung so zu fermentieren, dass sie unseren Kulturpflanzen
bzw. den Bodenlebewesen, die zu ihrem Gedeihen beitragen, besonders zu
Gute kommen sollen. Diese Methode wurde in den 1980ern von Teruo Higa
entwickelt und neben der Landwirtschaft in den unterschiedlichsten
Bereichen eingesetzt: Bodengewinnung, Düngung, Wasserreinigung,
Rohrfrei, Putzmittel etc. Grundlegend ist dabei immer die Bedeutung von
Mikroorganismen bei der Verrotung oder Umwandlung organischen Materials.
In einer kleinräumigen städtischen Landwirtschaft ist Bokashi von
besonderer Bedeutung, weil er diese Umwandlungsvorgänge beschleunigt und
so beeinflusst, dass sie auf eine für uns gesunde Weise vonstatten
gehen. Zum Beispiel wird dadurch die Verkompostierung sämtlicher
Küchenabfälle innerhalb der eigenen Wohnung stark erleichtert.
Im Workshop werden Kirsten Vogeler von der Denkwerkstatt und Agnes
Duda, die Prinzipien des Bokashi erläutern und einige Beispiele
vorführen. Ausserdem werden wir erfahren, wie wir einen Bokashi-Behälter
selbst basteln können.
Wenn du in der Nachbarschaft wohnst deine Bokashi im Garten vererden
möchtest, sprich uns an, es gibt eine Annahmestelle im Garten
Workshop im Kooperation mit der Wandelwoche. Für die Teilnahme, melde dich bitte an: bodenschaetzen@workstation-berlin.org