Wurmkiste

Das hier ist eine Wurmkiste.

(English Below)

Das heißt, in dieser Kiste leben Würmer, die sich von Küchenabfällen und anderen Dingen (das „organische Material“) ernähren. 

Auch du kannst mitmachen! Die Würmer fressen gerne deine Küchenabfälle und verarbeiten sie zu Kompost. Folgende Sachen kannst du gerne in die Kiste werfen

• Schnittreste von rohem Obst und Gemüse

• Kaffeesatz

• Eierschalen

• Blätter von (gesunden) Pflanzen

Diese Sachen bitte NICHT in die Kiste werfen:

• Fleisch, Milchprodukte

• Gekochtes Essen

• Orangen, Zitronen und Zwiebeln

• Kranke Pflanzen

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You too can participate! The worms like to eat your kitchen waste and process it into compost. You are welcome to throw the following things into the box

  • Cut residues of raw fruit and vegetables
  • Coffee grounds
  • Eggshells
  • Leaves of (healthy) plants

Please DO NOT throw these things in the box:

  • Meat, dairy products
  • Cooked food
  • Oranges, lemons and onions
  • Diseased plants

Warum das hier steht? Weil die Würmer durch ihre Verdauung wertvollen Kompost produzieren, den wir für unsere Beete gut gebrauchen können. Es ist eine Art natürlicher Dünger, aber ganz anders als Kunstdünger. Denn in dem Wurmkompostleben besonders viele verschiedene Bakterien und Pilze. Im Wurmkompost sind auch viele verschiedene Nährstoffeverfügbar, die die Pflanzen brauchen, um Blätter, Stengel, Blüten sowie Früchte und Gemüse wachsen zu lassen und gesund zu bleiben. Das Wort „Kompost“ leitet sich von „Zusammenstellung“ (lat. composere) her, ist also ähnlich wertvoll wie eine Sinfonie oder ein guter Song. Wie viele andere Gärten schätzen wir diese Art von Dünger, weil wir so fast zum Nulltarif unsere Pflanzen versorgen können und darüber hinaus ist Kompost eine gute Nutzung von Abfällen und ein Beitrag zur Kreislaufwirtschaft. Wir machen auch auf andere Weise Kompost, wie du hier nachlesen kannst. 

Die Würmer, die in dieser Kiste leben, heißen Kompostwürmer (lat.). Die häufigste Art von Kompostwürmern ist der Rote Wickler (red wiggler, lat. Eisenia fetida). Obwohl sie ähnlich aussehen, sind es keine Regenwürmer (lumbricus terrestris). Diese können bis zu 35cm lang werden. Der Rote Wickler ist nur zwischen 6-13 cm lang. Dafür können Kompostwürmer viel mehr Küchenabfälle verarbeiten als Regenwürmer. Das macht sie zum perfekten Partner für Gärtner und Landwirte. Kompostwürmer verwandeln organisches Material in etwa 60-90 Tagen in wertvollen Wurmkompost (lat. Vermicompost). Sie verwandeln ungefähr die gleiche Menge an Material, wie sie selbst. Und das jeden Tag!

Wie viele Würmer in dieser und den anderen Kisten leben, ist schwer zu sagen. Es kommt natürlich darauf an, was die Würmer von uns zu fressen bekommen. Je mehr Küchenabfälle wir ihnen geben, desto mehr Würmer werden es. Schätzungsweise leben etwa 3.500 – 10.000 Würmer in einer Kiste, wenn die Bedingungen ideal sind.

Die Kompostwürmer arbeiten am liebsten bei Temperaturen von 5 – 18 Grad. Außerdem mögen sie es feucht, aber nicht nass. Zum Glück kann Wasser in den Kisten gut ablaufen. Wenn der Kompost zu trocken ist, gießen wir Wasser drauf.

Natürlich leben auch noch andere Tiere und Insekten in der Wurmkiste: Kellerassel, Springschwanz, verschiedene Spinnen, Milben und unzählige Bakterien und Pilze. Manche  ernähren sich von dem organischen Material oder fressen andere Tiere.

Auch größere Tiere wie Mäuse oder Ratten halten sich ganz gerne im Kompost auf. Wir halten die Wurmkisten deswegen geschlossen. 

Genauere Infos dazu reichen wir bald nach. Wir und die Würmer freuen sich über deine Essensspenden.

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Why is this here? Because the worms produce valuable compost through their digestion, which we can use well for our beds. It is a kind of natural fertilizer, but very different from artificial fertilizer. Because especially many different bacteria and fungi live in the worm compost. Worm compost also has many different nutrients that plants need to grow and stay healthy for leaves, stems, flowers, fruits and vegetables. The word „compost“ is derived from „compilation“ (lat. composere), so it is similarly valuable as a symphony or a good song. Like many other gardens, we appreciate this type of fertilizer because it allows us to supply our plants almost at no cost and, moreover, compost is a good use of waste and a contribution to the circular economy. We also make compost in other ways, as you can read here.

The worms that live in this box are called compost worms (lat.). The most common type of compost worms is the red wiggler (lat. Eisenia fetida). Although they look similar, they are not earthworms (lumbricus terrestris). These can be up to 35 cm long. The Red Wrapper is only between 6-13 cm long. On the other hand, compost worms can process much more kitchen waste than earthworms. This makes them the perfect partner for gardeners and farmers. Compost worms transform organic material into valuable worm compost (lat. Vermicompost). They transform about the same amount of material as themselves. And that every day!

It’s hard to say how many worms live in this and the other crates. Of course, it depends on what the worms get from us to eat. The more kitchen waste we give them, the more worms it becomes. It is estimated that about 3,500 to 10,000 worms live in a box, if the conditions are ideal.

The compost worms prefer to work at temperatures of 5 – 18 degrees. In addition, they like it moist, but not wet. Fortunately, water in the boxes can drain well. If the compost is too dry, we pour water on it.

Of course, other animals and insects also live in the worm box: cellar assel, springtail, various spiders, mites and countless bacteria and fungi. Some feed on the organic material or eat other animals.

Even larger animals such as mice or rats like to stay in the compost. We keep the worm boxes closed for this reason.

We will provide more detailed information soon. We and the worms are happy about your food donations.

Einladung zum ökologischen Rundgang

!!! 26.4. 2025 ENTFÄLLT LEIDER !!!

Wir gehen durch den Garten und sprechen darüber, was im Garten wächst und lebt und wie er sich entwickelt.
Wir erklären, wie der Garten organisiert ist und wie ihr mitmachen könnt. Der Rundgang dauert eine Stunde. Wer nach dem Rundgang noch Zeit hat, kann schon mal bei gemeinsamer Gartenarbeit Hand anlegen.

5.4., 12.4., 19.4., 26.4. 2025
jeweils um 15 Uhr
at 3 pm

Wir suchen ein Tischtennisplatte We’re looking for a Table Tennis table

Den Garten hat zur Zeit eine kleine Tischtennisplatte, die auf Böcke ist, aber wir suchen nach einer, der aufklappen kann und vielleicht auch Räder hat.

Wenn du einer kennst, der tigerroyalty.org imiwingo.com insidethepaworld.com paintedoceansmovie.com halisikmadunyasi.com eine neue Zuhause suchst, Kontakt uns bitte an unsere Email Adresse: info@prinzessinnengarten-kreuzberg.net

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The garden currently has a small table tennis table that is on trestles, but we are looking for one that can open and maybe also has wheels.

If you know of one that is looking for a new home, please contact us at our email address: info@prinzessinnengarten-kreuzberg.net

Bokashi

Wir sammeln Biogut und machen Bokashi daraus.

Sammeln

jedes Wochenende Fr oder So sammeln wir Biogut ein und scheiden es klein in ca. 2-2cm grosse Stücke (gerne kleiner). Es kann so ziemlich alles in den Bokashi (rohes, gekochtes Biogut), aber wir verzichten auf Fleisch. Stark verschimmeltes Biogut bitte auch nicht einlegen.

Was ist geeignet?

Alle kleingeschnittenen organische Stoffe – bitte in max. ca 2 cm x 2 cm grosse Stücke schneiden, am einfachsten ist es, dies gleich beim Gemüse säubern zu tun.

  • frische Obstschalen, Gemüseabfälle
  • Essensreste gekocht auch mit Fisch und Fleisch
  • Kaffee, Teereste etc
  • Bitte nicht: ungekochtes Fleisch/Knochen und stark verschimmeltes Biogut

Bokaschi herstellen

Phase 1–> wir füllen den Eimer nach und nach mit dem geschnittenen Biogut und besprühen es mit E.M. oder Kompost-Tee 
Jedes Mal gut andrücken, am besten mit einem Gewicht beschweren und immer mit dem Deckel luftdicht verschliessen.

Phase 2–> wenn der Eimer voll ist, mind. 2 Wochen ungestörte Fermentation bei mindestens 12 Grad Teperatur abwarten.

Phase 3→ Dann kann der fermentierte Biogut (Bokashi) vererdet werden: Im Verhältnis 2: 1 alte Erde mit Bokashi vermischen und lagern. Nach ca 4-6 Wochen, je nach Temperatur – ist der Bokashi „zu Erde geworden“. 
→ Alternativ gleich im Boden oder Beet ca 15 cm tief vergraben. Bitte nicht direkt auf die Wurzeln, da in den ersten Tagen noch saures Milieu 
→ Alternativ in den Kompost als Starter geben (z.B. Heissrotte mit MIren).

Wir brauchen in Zukunft: 

Eimer mit Deckel die luftdicht abschliessen: z.B. Farbeimer.

Die Anleitung gibt es auch als PDF in Deutsch und Englisch

Topp Webinar mit Ayumi (Dycle) und Ariane (Kante e.V.) : https://www.youtube.com/watch?v=P4RGM_21uFU&feature=youtu.be